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IG BAU will Rechte von Arbeitnehmervertretern stärken

Wettbewerb: Vorzeige-Betriebsräte in Duisburg und am Niederrhein gesucht

Bauarbeiter mit Atemschutzmaske: Auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz zählt zu den Aufgaben von Betriebsräten. Die IG BAU appelliert an Beschäftigte, sich gerade in Krisenzeiten um die Vertretung ihrer Interessen im Betrieb zu kümmern.<br />
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 22.02.2021
Engagierte Betriebsräte gesucht: Arbeitnehmervertreter, die sich in Duisburg und am Niederrhein während der Coronakrise besonders um die Belange von Beschäftigten verdient machen, sind preisverdächtig. Noch bis Ende April können sie sich um den Deutschen Betriebsräte-Preis 2021 bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. „Von der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes über einen wirksamen Gesundheitsschutz im Job bis hin zum Umgang mit einer drohenden Insolvenz – die Arbeit von Betriebsräten ist wichtiger denn je“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Karina Pfau.  weiterlesen
Duisburg, 22.02.2021
Am 10. Februar sollte der Referentenentwurf zum Betriebsrätestärkungsgesetz von Hubertus Heil im Bundeskabinett beraten werden. Durch die Blockade der Union bei dem Gesetz wurde der Punkt von der Kabinettssitzung gestrichen. Dazu erklärt Rolf Wennekers, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Kleve:  weiterlesen

Lohnuntergrenze in Duisburg und am Niederrhein für 1610 Dachdecker gestiegen

IG BAU: Fachkräfte sollen Tariflohn verlangen | Zusatzrente gesichert

Dachdecker haben Anspruch auf einen höheren Mindestlohn. Die IG BAU ruft Beschäftigte zum Lohn-Check auf.
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Duisburg / Niederrhein, 17.02.2021
Mehr Geld im Handwerk: Für die rund 1610 Dachdecker aus Duisburg und am Niederrhein gilt eine neue tarifliche Lohnuntergrenze. Gelernte Kräfte haben seit 1. Januar Anspruch auf einen Mindestverdienst von 14,10 Euro pro Stunde – 3,7 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Duisburg-Niederrhein mit – und ruft Beschäftigte in der Region zum Lohn-Check auf. „Auf der aktuellen Lohnabrechnung muss das Plus auftauchen. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, so Bezirksvorsitzende Karina Pfau.  weiterlesen
Duisburg, 01.02.2021
Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Duisburg weist darauf hin, dass aktuell noch bis Ende Januar Ausbildungsverträge für das bereits begonnene Ausbildungsjahr 20/21 abgeschlossen werden können.  weiterlesen

„Beschäftigte müssen Maske oft aus eigener Tasche zahlen“

Duisburg und am Niederrhein: IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungskräfte

Gebäudereinigerinnen leisten durch ihre Arbeit einen Beitrag gegen die Infektionsgefahr in Betrieben, Büros und Behörden. Dennoch bleiben sie oft auf den Kosten für den eigenen Gesundheitsschutz sitzen, bemängelt die zuständige Gewerkschaft IG BAU.
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Duisburg / Niederrhein, 27.01.2021
Sie kümmern sich um die Hygiene in Büros, Schulen und Krankenhäusern – müssen sich aber um die eigene Gesundheit Sorgen machen: Nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) stehen einem Großteil der Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Karina Pfau. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es in Duisburg und am Niederrhein rund 9600 Beschäftigte in der Gebäudereinigung.  weiterlesen
Duisburg, 13.01.2021
Zum 01. Januar 2021 ist der Mindestlohn auf 9,50 Euro gestiegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert in diesem Zusammenhang eine deutlichere, armutsfeste Anhebung durch den Gesetzgeber auf 12 Euro. Eine aktuelle Auswertung der Verdienststrukturdaten durch den DGB zeigt, wie viele Erwerbstätige davon profitieren würden. Demnach verdienen in Nordrhein-Westfalen 25,7 Prozent der Beschäftigten unter 12 Euro in der Stunde. Besonders Frauen sind von niedrigen Löhnen betroffen. 31,5 Prozent aller berufstätigen Frauen arbeiten in NRW für einen Stundenlohn unterhalb dieser Schwelle.  weiterlesen
Beschäftigte in der Gebäudereinigung können sich im neuen Jahr über eine kräftige Lohnerhöhung freuen, so die IG BAU.
© IG BAU.
Duisburg / Niederrhein, 06.01.2021
Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die rund 9600 Beschäftigten, die in Duisburg und am Niederrhein in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Die Lohnuntergrenze in der Branche steigt von derzeit 10,80 Euro auf 11,11 Euro pro Stunde. In zwei weiteren Stufen klettert der Einstiegsverdienst bis zum Jahr 2023 um insgesamt elf Prozent auf dann zwölf Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.  weiterlesen

IG BAU warnt vor Mangel an Seniorenwohnungen

Generation Ü65 wächst in Duisburg bis 2035 um 15 Prozent

Barrierefreie Dusche: Mit Blick auf den demografischen Wandel fordert die IG BAU mehr Anstrengungen beim altersgerechten Bauen und Sanieren.
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Duisburg, 04.01.2021
Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Duisburg könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 117.000 anwachsen – das sind 15 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 25 Prozent (2017: 20 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Karina Pfau.  weiterlesen

DGB-Studie: Niedriglohnrisiko auch in Duisburg nicht ausgeschlossen

Der DGB veröffentlicht mit dem Niedriglohnreport eine umfassende Bestandsaufnahme zum Niedriglohnsektor in NRW.

Duisburg, 23.12.2020
Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund veröffentlichte Niedriglohnreport macht deutlich, dass die Lage vieler Beschäftigter dramatisch ist und dringender Handlungsbedarf besteht. Das Risiko zu Niedriglöhnen, also unter 11,21 € die Stunde, zu arbeiten ist in NRW mittlerweile höher als im westdeutschen Vergleich. Auch in Duisburg ist man nur knapp unterm Landesdurchschnitt. Das Niedriglohnrisiko beträgt hier 16 Prozent. Im Landesdurchschnitt liegt das Niedriglohnrisiko bei 17,1 Prozent. NRW-weit waren 2018 rund 1,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor tätig. Das entspricht 22,8 Prozent der Beschäftigten in NRW.  weiterlesen

Ergebnis nach Schlichtung im Tarifkonflikt | 12.170 Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein

Lohn-Plus und Corona-Prämie für Bauarbeiter in Duisburg und am Niederrhein

Klare Perspektive: Baubeschäftigte bekommen in den kommenden Monaten mehr Geld
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 30.11.2020
Mehr Geld am Bau: In Duisburg und am Niederrhein steigen die Löhne für Bauarbeiter um insgesamt 2,6 Prozent. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Darüber hinaus gibt es mit der November-Abrechnung eine steuerfreie „Corona-Prämie“ von 500 Euro. Azubis erhalten 250 Euro. In einer ersten Stufe waren die Löhne bereits im Oktober um 0,5 Prozent gestiegen. Zum Jahreswechsel folgt ein Plus von 2,1 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Bauhauptgewerbe in Duisburg und am Niederrhein aktuell 12.170 Menschen.  weiterlesen
Duisburg, 30.11.2020
Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Duisburg ruft gemeinsam mit dem DGB-Bezirk NRW zur Online-Aktionswoche #DemokratieStärken auf. „Demokratie stärken – machen Sie mit! In der aktuellen schwierigen Situation sehen wir Gewerkschafter*innen es als unsere Aufgabe an, uns vorbildlich und solidarisch zu verhalten“, erklärt die Duisburger DGB-Vorsitzende Angelika Wagner. „Auch wenn es aktuell manchmal sehr unter den Nägeln brennt, unsere Forderungen nach Solidarität, gesellschaftlichem Zusammenhalt und respektvollem Umgang auf die Straße zu tragen und uns laut gegen rechte, menschen- und demokratiefeindliche Akteure zu äußern, haben wir uns entschieden, derzeit nicht zu Präsenz-Demonstrationen aufzurufen. Doch selbstverständlich haben wir das Bedürfnis nach Mobilisierung. Wir werden rechte Aktionen nicht unwidersprochen lassen. Wir zeigen gemeinsam Flagge gegen Hass und Hetze. Aber in diesen Zeiten eben anders. Dafür haben wir eine Social Media Kampagne begonnen, die jetzt eine Woche als Werbung für Toleranz, Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt genutzt werden soll. Wir rufen Menschen auf, sich zu beteiligen, Gesicht zu zeigen für ein friedliches Zusammenleben und unsere Botschaften zu teilen. Machen Sie mit!“  weiterlesen

IG BAU kritisiert „Minimal-Angebot“ der Arbeitgeber

Mehr Geld für 2080 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein gefordert

Maler und Lackierer sind auch in Pandemiezeiten stark gefragt. Jetzt sollen sie mehr Geld bekommen, fordert die IG BAU.
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Duisburg / Niederrhein, 25.11.2020
Maler sollen mehr Geld einstreichen: Angesichts der trotz Corona-Pandemie guten Auftragslage im Maler- und Lackiererhandwerk fordert die IG BAU ein Lohn-Plus für die rund 2080 Beschäftigten der Branche in Duisburg und am Niederrhein. „Die Bauwirtschaft brummt selbst in der Krise. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt sollen die Handwerker einen fairen Anteil an den guten Geschäften erhalten“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,4 Prozent.  weiterlesen
Duisburg, 18.11.2020
„Die drohende Schließung des Standortes ist ein Nackenschlag für unsere Stadt! Schon wieder haben Managementfehler große negative Auswirkungen - für alle, außer das Management“ äußert sich die Duisburger DGB-Vorsitzende Angelika Wagner. „Die Schließung des Werkes bedeutet 800 Arbeitsplätze weniger für Duisburg, für den Industriestandort. Da die IG Metall nach der geplatzten Fusion mit dem indischen Konzern Tatasteel so einen guten Tarifvertrag „Zukunftspakt Stahl“ erstreiten konnte, muss zumindest die Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter gegeben werden. Fakt ist aber: diese Arbeitsplätze, tarifvertraglich bezahlt und mitbestimmt, wären verloren für unsere Stadt. Wir alle müssen bluten für Managementfehler, für ausgebliebene notwendige Investitionen. Dabei ist Stahl ein Zukunftsprodukt, zu 100% recyclingfähig, das bei uns zu vernünftigen Arbeitsbedingungen und unter im weltweiten Vergleich ökologisch besseren Voraussetzungen produziert wird. Zusätzlich gibt es viele gute Entwicklungsstrategien, die Stahlproduktion bei uns in Zukunft klimaneutral zu machen.  weiterlesen

„Zukunftsinvestitionen in Krisenzeiten nicht verschleppen“

IG BAU: Duisburg investierte 102 Euro pro Kopf in Infrastruktur

Gleisbauer arbeiten an den Verkehrswegen von morgen. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie könnten nun wichtige Zukunftsinvestitionen auf der Strecke bleiben, warnt die Gewerkschaft IG BAU.
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Duisburg, 11.11.2020
Vom neuen Radweg bis zum sanierten Schuldach: Trotz sinkender Steuereinnahmen durch die Corona-Pandemie soll Duisburg wichtige Zukunftsinvestitionen nicht verschleppen. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik aufgerufen. Im vergangenen Jahr investierte die Stadt laut Kassenstatistik 50,7 Millionen Euro in öffentliche Infrastruktur – das sind 102 Euro pro Kopf, wie eine Abfrage der Gewerkschaft bei den Statistikämtern der Länder ergab. „Duisburg zählt zu den Städten mit vergleichsweise niedrigen Investitionen. Hier sollte mehr passieren, auch wenn die Kämmerer aktuell auf jeden Euro schauen müssen. Ein Sparen an der Infrastruktur wäre ein Sparen am falschen Ende“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.  weiterlesen

300 Namen gegen das Vergessen

DGB Gewerkschaften erinnern an die Opfer der Novemberpogrome

Mahnmal Kuhlenwall
© DGB Niederrhein
Duisburg, 09.11.2020
In Zeiten der räumlichen Distanzierung und Kontaktbeschränkungen, darf Erinnerungskultur nicht zu kurz kommen. Dies finden die Duisburger DGB-Gewerkschaften und haben anlässlich des 9. November ein Videoprojekt ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Sören Link und der Kultur Dezernentin Astrid Neese, verlesen Sie stellvertretend für alle Opfer der Novemberpogrome, die Namen der Stolpersteine im Duisburger Stadtgebiet.  weiterlesen
Duisburg, 24.07.2019
Wie in der Schulzeit darauf zu hoffen, dass das Thermometer im Laufe des Tages so hoch steigt, das es Hitzefrei gibt? Können Arbeitnehmer_innen leider nicht, da es keinen rechtlichen Anspruch auf „Hitzefrei“ gibt. „Dennoch gibt es Regeln und Vorschriften, wie die Beschäftigten vor zu hohen Temperaturen geschützt werden müssen“, erklärt Fabian Kuntke von der DGB Jugend Niederrhein. Die Grundlage hierzu ergibt sich aus der Arbeitsstättenverordnung und der damit verbundenen Arbeitsstättenregel. „Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet den Arbeitgeber, in Arbeitsräumen eine gesundheitlich zuträgliche Temperatur zu gewährleisten. Nach der Arbeitsstättenregel (ASR 3.5) soll der Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wenn die Außenlufttemperatur über 26 °C beträgt“, erklärt Fabian Kuntke und führt weiter aus: „Erst wenn die Raumtemperatur die Marke von 30°C überschreitet, muss der Arbeitgeber tätig werden und wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Belastung der Beschäftigten zu verringern. Außerdem muss der Arbeitgeber auf besonders gefährdete Beschäftigte wie Jugendliche, Ältere, Schwangere oder stillende Mütter achten. Auch wer besonders schwer körperlich arbeitet, hat Anspruch auf entsprechende Erleichterungen.“  weiterlesen