Pressemitteilung IG BAU BV Duisburg-Niederrhein 2020


In Duisburg gehen der Baubranche die Azubis aus

42 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt

Azubis auf Baustellen könnten bald zu einer Rarität werden, warnt die IG BAU – wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Branche nicht verbessern.
© IG BAU
Duisburg, 14.08.2020
Bauboom trifft auf Nachwuchs-Mangel: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Baufirmen in Duisburg vergeblich auf der Suche nach Azubis. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Danach blieben im Juli 42 Prozent aller Ausbildungsstellen auf dem Bau unbesetzt. Von 53 ausgeschriebenen Plätzen in der Stadt waren noch 22 zu vergeben.  weiterlesen
Unberechenbar, gefährlich – und überall: Das Corona-Virus respektiert keine Regeln. „Da können noch so viele Verbotsschilder stehen. Wenn sich einer garantiert nicht daranhält, dann das Corona-Virus“, sagt Karina Pfau. Die IG BAU-Bezirksvorsitzende warnt vor einem wachsenden Corona-Risiko auf dem Bau.
Duisburg, 07.08.2020
Die „Corona-Disziplin“ auf dem Bau sinkt: Auf immer mehr Baustellen in Duisburg wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist fatal“, sagt die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein, Karina Pfau.  weiterlesen

IG BAU: Branche droht Image-Verlust auch in Duisburg und am Niederrhein

Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 9,6 Millionen Euro

Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig. Die IG BAU fordert ein noch strengeres Vorgehen gegen Lohn-Betrug und illegale Beschäftigung.
© ÎG BAU
Duisburg / Niederrhein, 31.07.2020
Kontrollbilanz des Duisburger Zolls für 2019 vorgelegt

Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Duisburg im vergangenen Jahr insgesamt 284 Baufirmen in der Region und leiteten 593 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 9,6 Millionen Euro.  weiterlesen

35 Millionen Kubikmeter Schadholz in Nordrhein-Westfalens Wäldern

Klimageschädigter Wald: Mehr Forstpersonal am Niederrhein gefordert

Dürre, Hitze und Stürme setzen dem Wald zu. Die IG BAU fordert mehr Forstpersonal, um den klimagerechten Umbau heimischer Wälder voranzubringen.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 27.07.2020
Klimanotstand im Wald: Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen – wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU in Duisburg und fordert zusätzliches Forstpersonal in der Region. „Die NRW-Landesregierung hat zwar im Rahmen des Waldpakts eine Million Euro für landesweit 20 neue Stellen im Forst bereitgestellt. Die sind aber befristet und reichen angesichts des Ausmaßes der Schäden bei weitem nicht aus“, kritisiert die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein, Karina Pfau. Es sei völlig unklar, woher das nötige Personal für die Wiederbewaldung kommen solle.  weiterlesen
Duisburg, 24.07.2020
Auch wenn das große Straßenfest und die Demo zum Christopher Street Day am 25.07. nicht in gewohnter, bunter und lauter Form stattfinden kann, weisen die Duisburger Gewerkschaften auf die große Bedeutung des Themas hin. Dafür trafen sich Delegierte mit den CSD-Vertretern Christian Karus und Florian Klapp und hielten gemeinsam die Regenbogenflagge hoch, das Symbol der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und Sehnsucht.  weiterlesen

Fachkräftemangel wird zur Gefahr für Baubranche in Duisburg und am Niederrhein

495 Stellen über 90 Tage lang unbesetzt | IG BAU: Berufe attraktiver machen

Bald allein auf der Baustelle? Baufirmen steuern auf einen verschärften Fachkräftemangel zu – wenn die Branche für Beschäftigte nicht attraktiver wird, warnt die IG BAU.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 23.07.2020
Handwerker gesucht: Der Mangel an Fachkräften könnte für Baufirmen in Duisburg und am Niederrhein in den nächsten Jahren zu einem ernsten Problem werden. Davor warnt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und verweist auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach gibt es in den Bauberufen immer größere Schwierigkeiten, Personal für offene Stellen zu finden. Im vergangenen Jahr blieben in Duisburg und am Niederrhein 495 Stellen in der Branche länger als 90 Tage unbesetzt. 2018 waren es 455 Stellen, ein Jahr zuvor 299.  weiterlesen

Beschäftigte in der Landwirtschaft müssen um Zusatzrente bangen

In Duisburg und am Niederrhein arbeiten 8700 Menschen in der Branche

Jeden Morgen früh füttern, aber jetzt selbst auf Diät: Wer in der Landwirtschaft arbeitet, muss künftig um die Zusatzrente fürchten. Davor warnt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 28.05.2020
Sie sind bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld – bleiben beim Thema Rente aber jetzt im Regen stehen. Für die 8700 Menschen, die in der Landwirtschaft in Duisburg und am Niederrhein arbeiten, steht die betriebliche Zusatzrente auf dem Spiel. Davor warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: Die Arbeitgeber haben den Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge zum Jahresende gekündigt.  weiterlesen

Trotz Corona gute Auftragslage | Bau-Tarifrunde startet

Bau von 3174 Wohnungen in Duisburg und am Niederrhein genehmigt

Schwer zu tragen: Bauarbeiter haben auch in der Corona-Krise viel zu tun. Für sie fordert die Gewerkschaft IG BAU jetzt höhere Löhne und die Bezahlung von Fahrzeiten.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 28.05.2020
Bau bleibt krisenfest: Während die Corona-Pandemie ganze Wirtschaftszweige lahmlegt, ist auf Baustellen weiter viel zu tun. Das zeigt die Bilanz der Baugenehmigungen in Duisburg und am Niederrhein: Danach wurde hier im vergangenen Jahr der Bau von 3174 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und Erfahrungen in der Baustoffindustrie. „Klar ist: Trotz Corona sind die Auftragsbücher voll. Die Firmen arbeiten jetzt die Wohnungsbauprojekte vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus ab“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.  weiterlesen
Klare Sicht: Die IG BAU rät Reinigungskräften, ihre letzte Lohnabrechnung zu prüfen. Die Löhne in der Branche sind zum Januar gestiegen.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 19.02.2020
Lohn-Check für Saubermacher: Die rund 9.6700 Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein sollen ihre letzte Lohnabrechnung prüfen. Dazu rät die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU. Der Grund: Zum Januar ist der spezielle Mindestlohn in der Branche auf 10,80 Euro pro Stunde gestiegen – 2,3 Prozent mehr als bislang. Glas- und Fassadenreiniger kommen auf einen Stundenlohn von 14,10 Euro.  weiterlesen

Mindestlohn bei 13,60 Euro pro Stunde | IG BAU: Tariflohn einfordern

Neues Lohn-Minimum für 1550 Dachdecker in Duisburg und am Niederrhein

Mehr Geld für die „höchsten Jobs“. Für Dachdecker steigen zum neuen Jahr die Löhne.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 29.01.2020
Mehr Geld für die Arbeit auf dem Dach: Für die 1550 Dachdecker aus Duisburg und am Niederrhein gilt ab sofort ein neues Lohn-Minimum. Der Gesellenmindestlohn für die Branche steigt zum Januar um insgesamt drei Prozent. Damit kommen Dachdecker auf einen Stundenlohn von mindestens 13,60 Euro – am Monatsende macht das rund 70 Euro mehr. Anfang 2021 steigen die Verdienste erneut – auf dann 14,10 Euro pro Stunde. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Duisburg-Niederrhein mit.  weiterlesen

Duisburg und am Niederrhein: 183600 Gebäude sind älter als 40 Jahre

Ab 2020: Mit neuem Klima-Zuschuss Tausende Altbauten in Duisburg und am Niederrhein sanieren

Dämmwolle senkt nicht nur die Heizkosten, sondern auch den CO2-Ausstoß von Gebäuden. Die IG BAU appelliert an Hausbesitzer, neue Fördermittel für die energetische Sanierung zu nutzen.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 16.01.2020
Klima-Faktor eigene vier Wände: Für Hausbesitzer in Duisburg und am Niederrhein lohnt es sich ab 2020 mehr als bislang, in die energetische Gebäudesanierung zu investieren. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Mit Blick auf den von der Bundesregierung neu eingeführten Steuerbonus für klimafreundliche Umbauten rechnet die Gewerkschaft mit Tausenden zusätzlichen Sanierungen. „Das Potential in Duisburg und am Niederrhein ist riesig. Aktuell sind hier 183600 Gebäude älter als 40 Jahre. Viele von ihnen haben eine katastrophale CO2-Bilanz“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Der Gebäudesektor macht mit 117 Millionen Tonnen CO2 immerhin 14 Prozent der Treibhausemissionen in Deutschland aus.  weiterlesen

Ihre Ansprechpartner


IG BAU Büro Duisburg
Postanschrift
Telefon: 0203 29887-0
Fax: 0203 29887-25
duisburg@igbau.de
IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Duisburg
Stapeltor 17 - 19
47051 Duisburg